ARGE Heimatforschung

Heimatmuseum Rother Hof Pottendorf

Schlosskapelle

Die ursprüngliche Burgkapelle war frei stehend (Baubeginn vermutlich Anfang 11. Jahrhundert), später mit dem Schloss verbunden. Sie war eine einschiffige romanische Chorturmkirche. Um 1200 wurde sie mit der Stifterkapelle, in der Spätgotik in mehreren Phasen zu einer dreischiffigen Staffelhalle mit Polygonalchor erweitert (Sakristei, Oratorium, Paramentenkammer). Um 1215 wird ein Pfarrer Heinrich von Pottendorf genannt. Das Presbyterium datiert aus dem Beginn des 15. Jahrhunderts (Maßwerkfenster, Wandmalereien an der Außenwand des Chors).

Im Inneren gotisches Langhaus mit offenem Dachstuhl, die Seitenschiffe durch rundbogige Scheidbögen abgetrennt. Das spätgotische Sakramentshäuschen ist weitgehend zerstört. Die Reste der Glasmalereien vom Chor befindet sich heute im historischen Museum von Genf.

Bauphasen Schlosskapelle

Beitrag zum Altar der Schlosskapelle

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