ARGE Heimatforschung

Heimatmuseum Rother Hof Pottendorf

Ende des 2. Weltkriegs

Die Kamerasammlung von Kurt Schächter ist in einen Raum (Raum 27) gleich nach dem Festsaal übersiedelt und wird dort auch vorgestellt.

Jetzt ist im Raum 20) eine Ausstellung über das Ende des 2. Weltkrieges zu sehen. Alles was so an Materialien aus den Kriegswirren liegengeblieben ist – von Stahlhelmen über Feld(Kabel)telephon bis zu verbrannten Balken und auch die unsägliche Fahne, die im Nachhinein gesehen das Zeichen der verlorenen Freiheit und Selbständigkeit war, damals aber für viele Mitmenschen ein Zeichen für den Weg aus dem Elend gegolten hat. In Wirklichkeit wurde sie zum Leichentuch für Millionen Mitmenschen. Auch der „Volksempfänger“, ein Empfangsgerät, das nur einen Sender widergegeben hat und bei den ganz alten Mitbürgern an den „Kukuck“ (Warnsignal bei Fliegerangriffen, das zur Flucht in die Luftschutzkeller aufgefordert hat) erinnert. Granatenstrümmer und Gasmasken und die „geschmackkvollen“ Essgeschirre für die Feldverpflegung. Schmerzliche Erinnerung weckt das Chirurgenbesteck, Photobox und Fliegerfilmtrommel an Einsätze irendwo.

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