ARGE Heimatforschung

Heimatmuseum Rother Hof Pottendorf

Heute

Die Schule Pottendorf in den letzten 50 Jahren

1956-1966:

Diese Zeit war vom Bemühen aller an Schule Beteiligten geprägt, die Ausstattung an Unterrichts- und Lehrmittel zu ergänzen und zu modernisieren: ein Diaprojektor, Tonband/ Radio waren neue Errungenschaften!Der Reinerlös diverser Veranstaltungen wie Schulball und Schüleraufführungen wurde ebenfalls dazu verwendet, den Schulbetrieb interessant zu gestalten.Der Schulgarten wurde gerodet, am Turnplatz wurde Gras angebaut, sodass der Turnunterricht im Freien wieder möglich war.
Über Auftrag der Marktgemeinde Pottendorf wurden Klassenräume und der Turnsaal renoviert, Fenster und Türen gestrichen, Beleuchtungskörper und Waschmuscheln erneuert, alle Tafeln ausgetauscht.Im Schulgebäude herrschte große Raumnot.
1972 wurde der Schulsprengel geändert: Die Kinder aus Wampersdorf besuchten ab dieser Zeit die HS Pottendorf und nicht mehr die HS Ebreichsdorf. Überlegungen zur Schaffung von zusätzlichen Räumen für die Schule wurden angestellt.

1976-1986:

Alle besonderen Räume, die einstmals bei der Eröffnung der Schule große Bewunderung hervorriefen, wurden nun dazu verwendet, die Raumnot zu lindern: Das Ärztezimmer wurde Konferenzraum der Volksschule, die 1962 eine eigene Schule geworden war; das Natur-geschichtekabinett wurde ein Klassenraum für die VS; die Lehrmittel für Naturgeschichte, Geographie und Geschichte wanderten in ein Turmzimmer im 4. Stock; im Untergeschoß verschwand das Schwimmbad und die Brause- und Wannenbäder, an ihre Stelle kamen Unterrichtsräume für einzelne Gegen-stände.
Eine Generalsanierung des Gebäudes wurde durchgeführt: Auswechslung der Fenster, Dachsanierung, Austausch der Installationen, neue Schulmöbel, Ausstattung mit modernen Lehrmitteln, Einrichtung des Physikkabinetts, usw.
Die Renovierungsarbeiten wurden fortgesetzt: im Untergeschoß entstanden Werkräume, Die Schulküche wurde umgebaut und neu eingerichtet, eine Lichtkuppel im Turnsaal sorgte für mehr Licht, die erste EDV-Einrichtung wurde angeschafft,….
Nach der Renovierung
Und trotzdem litt dieSchule unter Raumnot! 1991 wurde mit dem großen Zubau begonnen und dieser nach 2 Jahren Bauzeit fertig gestellt. Zusätzliche Adaptierungen im Inneren des Gebäudes waren wieder notwendig geworden. Die Gemeindebibliothek wurde mit der neueingerichteten Schulbibliothek zusammengelegt und ist im ehemaligen Direktionszimmer und Konferenzzimmer der VS untergebracht. Eine Veranstaltungshalle mit Tribüne wurde ebenfalls errichtet. Verlegung der Direktionskanzlei der HS , diverse Adaptierungsarbeiten, das äußere Erscheinungsbild des Schulgebäudes wurde nach dem Zubau und der Veranstaltungshalle nicht mehr verändert; die Außenanlagen für die Sporterziehung stehen der Schuljugend zur Verfügung.

Einschneidende Veränderungen in der Organisation der Schule:

Klassenschülerhöchstzahl:

1965: 40 SchülerInnen pro Klasse;

1985: 30 SchülerInnen pro Klasse;

1967/68: Einführung eines 9. Jahres der Schulpflicht – „Polytechnischer Lehrgang“

1971/72: Führung von differenzierten Klassen in der HS: Erster und Zweiter Klassenzug

1985/86: Einführung von Leistungsgruppen in Deutsch, Mathematik und Englisch

1962: Trennung der beiden Schulen in eine Volksschule und eine Hauptschule (bis zu diesem Zeitpunkt unter einer Direktion)

1958 wurde die Allgemeine Sonderschule Pottendorf an die Volksschule Pottendorf,

1964/65 an die Hauptschule Pottendorf ange-schlossen.

1969 wurde die ASO Pottendorf eine selbständige Schule, die 2000 stillgelegt wurde.

Schulische Möglichkeiten heute:
Vorschulklassen/-gruppen in der VS
Nachmittagsbetreuung
Soziale Integration
Workshops
Förderunterricht
reichhaltiges Angebot an unverbindlichen Übungen
Informatikunterricht
zusätzliche Fördermöglichkeiten für SchülerInnen mit nicht deutscher Muttersprache

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